Fasten: Neustart ohne Verzicht
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7 Tipps zur Fastenzeit: Gesunder Neustart ohne Verzicht!

Fasten hellt die Psyche auf, bremst Entzündungsprozesse und lindert nachweislich Schmerzen. Schon kleine Schritte führen zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit. Dr. Rainer Matejka, Chefarzt der Malteser Klinik von Weckbecker, gibt Tipps für den Alltag:

1. Legen Sie einmal pro Woche einen Fastentag ein!
Ein Gemüse-Tag, ein Reis-Tag oder ein Tag mit Gemüsesäften und Kräutertee entlastet Magen, Darm, Leber und Nieren. Zusätzlich reduziert sich recht mühelos die Kalorienbilanz – gut für die Figur!

2. Praktizieren Sie gelegentlich „Dinner Cancelling“
Ganz einfach: Lassen Sie immer mal wieder das Abendessen ausfallen! Stattdessen eher Kräuter-Tee trinken, am späteren Abend ggf. mit ein wenig Honig zur Stützung des Blutzuckers. Dieses Kurzfasten setzt schon Anti-Aging-Mechanismen des Organismus in Gang und senkt Risiken für verschiedene Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

3. Trinken Sie jeden Tag 2 – 3 Liter Flüssigkeit!
Weniger Müdigkeit, straffere Haut, bessere Konzentration, gute Verdauung – genügend Getränke wirken im Körper wie ein Schmiermittel. Geeignet sind Wasser, Kräutertee oder verdünnte Säfte.

4. Gönnen Sie sich täglich 30 Minuten Bewegung!
Es darf Sport sein, aber auch Gartenarbeit, Staubsaugen oder einfach nur ein rascher Spaziergang. Treppensteigen oder mit dem Fahrrad ins Büro fahren gilt auch. Jede zusätzliche Bewegung hat therapeutische Wirkung – und hebt die Stimmung!

5. Wagen Sie die Wechsel-Dusche!
Wach, immunstark und mit rosigem Teint steigen Sie morgens aus der Dusche. Schnupfen und auch depressive Stimmungen treten weniger auf mit dem Heiß-Kalt-Wechsel. Trick, wenn’s schwer fällt: Beim kalten Guss lang und tief ausatmen!
Leichter fällt es auch, wenn man zuerst an Beinen und Armen beginnt. Duschkopf langsam herzwärts führen. Vor der Kaltphase dafür sorgen, dass der Körper gut durchwärmt ist.

6. Meditieren Sie täglich 15 Minuten!
Es geht ganz einfach und ohne Lotus-Sitz: Setzen Sie sich mit geradem Rücken auf einen Stuhl, legen Sie die Hände entspannt in den Schoß, beobachten Sie sich beim Ein- und Ausatmen ohne den Atem besonders steuern zu wollen. Wenn Gedanken Sie ablenken, kehren Sie einfach zum Atem zurück. Es gibt nichts zu erreichen.
Schon nach vier Wochen werden Sie im Alltag spürbar gelassener sein.

7. Generell gilt:
Bei schon bestehenden chronischen Erkrankungen fragen Sie am besten Ihren Arzt, ob die geplante Gesundheitsmaßnahme in Ordnung geht. Zusätzlich gibt Ihnen Ihr Körpergefühl eine gute Rückmeldung. Übertreibungen schaden.

Dr. med. Rainer Matejka ist Ärztlicher Leiter der Malteser Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnung: Naturheilverfahren und Akupunktur, Fastenarzt und Vorstandsmitglied der Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e.V.

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