Seit 10 Jahren Malteser Demenzkompetenz
KOMPETENZ IN DEMENZ

„Malteser Kompetenz in Demenz“ feiert 10jähriges

Vor gut 10 Jahren riefen die Malteser das Projekt „Kompetenz in Demenz“ ins Leben. Ihr Ziel: die pflegenden Angehörigen durch ein abgestimmtes Angebot an Maßnahmen zu unterstützen. Schulungen von ehrenamtlichen Personen, die die Angehörigen begleiten, und auch die Unterstützung und Fortbildung der Angehörigen selbst wurden ein wichtiger Schwerpunkt dieses Projektes.

2002 starteten die Malteser bundesweit Pilotprojekte, unter anderem in Drensteinfurt in Kooperation zwischen den ehrenamtlichen Helfern des Malteser-Hilfsdienstes und dem Malteserstift „St. Marien“. Die Ehrenamtlichen stellten sich als Helfer zur Verfügung, um die Angehörigen zu unterstützen, das Malteserstift sowohl die Räumlichkeiten als auch das Fachwissen ihres Personals, das den Ehrenamtlichen mit Rat und Tat zur Seite steht.

2003 startete die neue Malteser-Gruppe mit dem „Café Malta“. Einmal im Monat treffen sich seitdem Angehörige und Erkrankte mit ehrenamtlichen Helfern zu einem lockeren Gedanken- und Informationsaustausch, ergänzt durch Fachvorträge.

Mittlerweile ist das Projekt „Ein Tag für mich“ hinzugekommen. An einem Samstag im Monat werden demenzkranke Menschen von geschulten, ehrenamtlichen Personen im Malteserstift St. Marien betreut. Nach einem gemeinsamen Frühstück gibt es Gelegenheit für ein kleines Gespräch oder viele kleine Unternehmungen, wie Spiele oder etwa Spaziergänge. Das gemeinsame Mittagessen, eine erholsame Mittagspause und ein entspanntes Kaffeetrinken runden den Tag ab. Den pflegenden Angehörigen wird so ein freier Tag im Monat ermöglicht, an dem sie Zeit für eigene Wünsche und Pläne haben.

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