Klinikbegleiter für Demenzkranke
KOMPETENZ IN DEMENZ, SICH ENGAGIEREN

Schönes neues Ehrenamt: Klinikbegleiter bei Demenz

Kommt ein Mensch mit Demenz ins Akutkrankenhaus … Nein, das ist nicht der Anfang einer komischen Begebenheit, sondern das Setting für eine Situation, die leider oft maximalen Stress für alle Beteiligten bedeutet. Für den demenziell Erkrankten genau so wie für seine Angehörigen, für Ärzte, Therapeuten und Pflegende, aber auch für alle anderen Mitarbeiter im Krankenhausbetrieb.

Wegen der steigenden Fallzahlen dringt das Problem langsam ins Bewusstsein der Beteiligten, und es gibt etliche gute Ansätze und einige Leuchtturmprojekte. Allerdings reichen die paar Spezialstationen für Demenzpatienten – bundesweit sind es gerade mal 20 –bei weitem nicht aus, um eine adäquate Versorgung zu gewährleisten. Und die allermeisten Geriatrie-Stationen sind noch weit entfernt davon, sich mit dem Label „demenzfreundlich“ schmücken zu können – von einer normalen Inneren oder Chirurgie ganz zu schweigen.

Wer oder was also könnte auf die Schnelle helfen? Ein Klinikbegleiter speziell für Menschen mit Demenz zum Beispiel. Die bilden auch die Malteser jetzt aus, in einer eigens aufs Krankenhaus zugeschnittenen Schulung. Die ersten Begleiter gibt es seit Ende letzten Jahres in Mainz, der nächste Kurs beginnt am 21. April in Köln, wo es übrigens mit der Station Silvia im Malteser Krankenhauses St. Hildegardis auch so einen Leuchtturm gibt. Geleitet wird der Kurs vom dortigen Chefarzt der Geriatrie, Dr. Gerd-Jochen Hoffmann.

Sie interessieren sich für den Kurs „Demenzbegleitung im Krankenhaus“?
Alle weiteren Infos gibt es beim Malteser Krankenhaus St. Hildegardis unter der Telefonnummer 0221 4003-241
oder in der Online-Kursübersicht der Malteser Akademie.

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