ALLGEMEIN, CORONA

Menschen mit Behinderungen als Corona-Risikogruppe

Für Menschen mit körperlichen und kognitiven Einschränkungen ist die Corona-Pandemie ein erhöhtes Risiko und eine besondere Herausforderung. Lisa Glashauser von den Maltesern erklärt, warum das so ist und welche Unterstützung Ihnen jetzt hilft.

Die Offene Behindertenarbeit der Malteser in Straubing bietet Freizeit,- Begegnungs-, Bildungs-, und Entlastungsangebote für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Das Angebot richtet sich an behinderte Menschen, die zu Hause oder selbstständig leben. Als Leiterin des Angebots kennt Lisa Glashauser die Sorgen und Nöte dieser Menschen aus erster Hand.

Im Interview erklärt sie, weshalb Menschen mit Behinderungen, aber auch Angehörige, Assistentinnen bzw. Assistenten sowie die Helferinnen bzw. Helfer in der Behindertenarbeit in Zeiten der COVID-19-Pandemie in besonderem Maße gefordert sind.

Nicht alle Menschen mit Behinderungen gelten als Risikogruppe

Im dem ausführlichen Gespräch gibt Lisa Glashauser wissenswerte Einblicke in die Betreuung der Menschen mit Behinderung im häuslichen Umfeld. Viele erleben die Einschränkung der Kontaktmöglichkeiten und die Sorge vor einer Infektion als belastend. Gleichzeitig verlangt eine wirksame Vorbeugung einer COVID-19-Infektion auch dem begleitenden Personal einiges ab. Nicht nur bei der Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln.

Dabei zählen keineswegs alle Menschen mit Behinderungen zur COVID-19-Risikogruppe. Welche Formen von Behinderungen tatsächlich zur Risikogruppe zu zählen sind, erfahren Sie in dem Video.

Warum nicht nur die Atemwegserkrankung COVID-19, sondern auch die aktuellen Lockerungen der Verhaltensregeln neue Gefahren für Menschen mit Behinderungen bergen, erfahren Sie hier.

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