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Auslandsdienst: Solidarität, die keine Grenzen kennt

Auch der Malteser Auslandsdienst war und ist in Zeiten von Corona aktiv tätig, um Bedürftige zu unterstützen. Wie in Deutschland haben auch unsere ausländischen Partner dabei geholfen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern und die Not der Menschen zu lindern.

So haben die tschechischen Kolleginnen und Kollegen, in Kooperation mit einem Hotel in Prag, beispielsweise Obdach- und Wohnungslose mit dem Nötigsten versorgt und ihnen einen Schlafplatz zur Verfügung gestellt. Die Malteser in der Ukraine haben insbesondere zur Osterzeit hunderte Versorgungspakete geschnürt und verteilt.

Besonderes Engagement in Krisenzeiten

Helferinnen und Helfer in Moskau haben hingegen diverse Online-Lern- und Spielangebote für Kinder geschaffen, während die Kollegen und Kolleginnen in St. Petersburg bedürftige Personen, Obdach- sowie Wohnungslose mit Lebensmitteln versorgten. In Polen haben die Malteser zudem bei der Durchführung und Auswertung von Corona-Tests unterstützt. Dies sind nur einige Beispiele unserer Partner, die mit ihrem Engagement als Malteser einmal mehr beweisen konnten, wie wichtig Nächstenliebe und Solidarität sind – ganz besonders in Krisenzeiten.

FFP2-Masken für über 10 Partnerländer

Als Teil der internationalen Malteser Gemeinschaft ist es daher auch selbstverständlich, dass wir deutschen Malteser die Arbeit unserer Partner im Ausland unterstützen. Die Malteser in Deutschland haben deshalb insgesamt 11 Partnerländern über 135.000 FFP2-Masken zur Verfügung gestellt, die dank der Mithilfe der österreichischen Malteser an einige mittel- und osteuropäische Länder wie Albanien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, der Kosovo, Österreich, Rumänien, Russland, die Ukraine, Ungarn und Weißrussland verteilt wurden. Besonders toll war hierbei das Engagement der österreichischen Malteser, die, wegen der ansonsten drohenden Quarantänepflicht, einen Teil der Masken direkt an die Grenze in Nadlac (Rumänien) brachten und übergaben.

Fortbestehen der Dienste gesichert

In Zeiten der Corona-Pandemie sind Masken insbesondere für Länder mit einer ohnehin schon schlechten Infrastruktur für die medizinische Arbeit und die sozialen Dienste vor Ort unverzichtbar. Dank der Masken kann das Fortbestehen der Dienste unserer Partner nun gesichert und weiter ausgebaut werden. Obwohl die Masken wahrscheinlich nicht bis zum Ende der Pandemie ausreichen werden, helfen Sie dennoch Lieferengpässe bei der Beschaffung zur überwinden und vor allem die spürbaren, gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzufedern.

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Not erkennen und Nähe geben: Ist das zu schaffen? 80.000 ehren- und hauptamtliche Malteser in Deutschland geben darauf die Antwort, indem sie anpacken. Wir schaffen das, weil wir es können – und weil wir glauben!