ALLGEMEIN, KOMPETENZ IN DEMENZ

Demenz vorbeugen – am besten mit Sport und Bewegung

Text: Larsen Lechler

„Regelmäßige körperliche Aktivität ist nach derzeitigem Wissen vermutlich die beste Alzheimerprävention – besser als Medikamente, besser als intellektuelle Tätigkeiten, besser als Nahrungsergänzungsmittel (wie Vitamine) und besser als Diäten.“ Das sagt Ronald Petersen, der Direktor des Alzheimer Forschungsinstituts der Mayo Clinic in Minnesota nach Auswertung vieler Studien. Und nicht nur er! Darin sind sich alle Experten einig: Bewegung wirkt segensreich, sowohl geistige als ganz besonders auch körperliche.

Zum Anfangen ist es nie zu spät. Auch wer erst im fortgeschrittenen Alter mit sportlicher Betätigung beginnt, kann in hohem Maße davon profitieren. Selbst wer Zeit seines Lebens ein Sportmuffel war, sollte jetzt seinen inneren Schweinehund an die Kette legen und sich auf den Weg machen.

Es ist nie zu spät, um mit Sport anzufangen.

Sport hat nicht nur positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, auf die Muskelkraft, die Knochen – Stichwort: Osteoporose! – und auf die Verdauung. Sportliche Betätigung kann auch Angst und Stress abbauen. Sie hebt die Stimmung und beugt Depressionen vor. Langfristig sorgt Sport für den Erhalt der motorischen Kontrolle und einen Zuwachs an Muskelkraft, fördert die mentale Gesundheit und hilft, den Alltag strukturieren. Schließlich –  und das ist besonders wichtig für die Alzheimer Prophylaxe – verbessert Sport die kognitiven Funktionen durch eine bessere Verarbeitungs- und Reaktionszeit.

Egal, ob Sie gern gehen, laufen, radeln, schwimmen oder tanzen, im Stehen oder im Sitzen: Suchen Sie sich Gleichgesinnte. Sport in der Gruppe macht mehr Spaß, erhöht die Motivation dran zu bleiben und unterstützt die sozialen Kontakte – auch das sind wichtige Faktoren in der Demenz-Prophylaxe.

Sie möchten mehr über Demenz erfahren? Hier gibt es Tipps von unseren Experten: www.malteser-demenzkompetenz.de

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